Neues Jahr, neues Glück? 2025 gibt es zahlreiche Neuerungen, die sich sowohl im Apothekenalltag als auch im privaten Geldbeutel bemerkbar machen.
Politisch steht einiges auf der Agenda für das kommende Jahr, wobei die elektronische Patientenakte (ePA) und das Thema Telemedizin für Apotheken womöglich noch die relevantesten Veränderungen bringen werden. Aber auch für den privaten Geldbeutel ändern sich ein paar Dinge.
Für 2025 erhöht sich der Grundfreibetrag in der Einkommenssteuer auf 12.096 Euro für Alleinstehende und auf 24.192 Euro für Verheiratete, wie im Steuerfortentwicklungsgesetz vorgesehen ist, dem der Bundesrat am 20. Dezember zugestimmt hat. Erst vor wenigen Wochen wurde die rückwirkende Erhöhung für 2024 auf 11.784 Euro beschlossen, wodurch das Dezember-Gehalt bei vielen Angestellten bereits höher ausfiel.
Mehr Geld gibt es auch für Kinder, denn das Kindergeld steigt um fünf Euro auf 255 Euro pro Monat und Kind. Und auch der Kinderfreibetrag erhöht sich, und zwar auf 9600 Euro, wodurch wiederum weniger Steuern anfallen.
Zu Jahresbeginn tritt außerdem der höhere Mindestlohn von 12,82 Euro brutto pro Stunde in Kraft. Dieser greift für alle Beschäftigten, auch für Minijobber:innen. Für letztere gilt außerdem eine höhere Verdienstgrenze von 556 Euro/Monat (= 6672 Euro/Jahr) bei einer maximalen monatlichen Arbeitszeit von 43,37 Stunden.
Und auch beim „Essensgeld“ für Angestellte gibt es eine Änderung. So gelten in diesem Jahr als Sachbezugswerte für die Verpflegung 333 Euro pro Monat (zuvor 313 Euro).
Für weniger Geld im Portemonnaie dürften dagegen die höheren Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung sorgen. Während der Beitragssatz bei der gesetzlichen Rentenversicherung stabil bleibt, hat sich bei vielen Krankenkassen der Zusatzbeitrag erhöht und auch der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung wurde auf 3,6 Prozent des Einkommens angehoben.
Teurer wird außerdem das 2023 eingeführte Deutschlandticket. Der monatliche Preis steigt von 49 auf 58 Euro.
APOTHEKE ADHOC Debatte