Neue Materialien und Aufkleber

Ab September: Abda-Plakate in Bahnhöfen

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Berlin -

Um auch während der parlamentarischen Sommerpause den Protest der Apotheken gegen die Pläne von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sichtbar zu machen, will die Abda in den kommenden Wochen zusätzliche Materialien bereitstellen. Zum 1. September soll die nächste Phase der Kampagne „Gesundheit sichern“ anlaufen.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will am 21. August sein Apothekenreformgesetz (ApoRG) ins Kabinett einbringen. Damit der Protest der Apotheken gegen die Reformpläne auch während der parlamentarischen Sommerpause sichtbar bleibt, will die Abda in den kommenden Wochen weitere Materialien zur Verfügung stellen.

Ein Patientenflyer mit Informationen zum ApoRG zum Selbstausdrucken ist ab sofort auf der Kampagnenwebsite verfügbar. Zusätzlich werden Druckdaten für eine Patientenkarte, einen Aufkleber, zum Beispiel für Taschen, Quittungen oder als Ergänzung zum Flyer, und einen Autoaufkleber zur Verfügung gestellt. Diese Dateien seien für die Produktion in einer Druckerei bestimmt. Ab dem 9. September sollen die Materialien im Rahmen der Herbstbestellphase auch auf der Kampagnenwebsite bestellt werden können.

Plakate und Textilaufkleber

Zwei Motive „3 Millionen Antworten“ und „46 Millionen Sicherheitschecks“ werden als Ausdruck zur Verfügung gestellt; sie sollen auf die Bedeutung der Apotheken für eine flächendeckende und sichere Arzneimittelversorgung hinweisen. Außerdem gibt es Textilaufkleber für Kittel.

Plakate in Bahnhöfen und U-Bahnen

Nachdem sich die erste Phase der Abda-Kampagne auf den digitalen Raum konzentrierte, soll am 1. September eine bundesweite Plakatkampagne starten. Die Plakate mit Fakten zu Apothekenleistungen sollen vom 3. bis 9. September an Bahnhöfen und den ganzen September über in den U-Bahnen von Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und Leipzig zu sehen sein. Ab dem 9. September können die Plakate auch auf der Website der Kampagne bestellt werden.

Gespräche mit Kommunalpolitikern

Die Abda appelliert zudem an die Apotheken, während der Sommerpause weiterhin den Kontakt zu Politikern zu suchen, und verweist auf die bereits zur Verfügung gestellten Informationsmaterialien wie Mustereinladungen und Informationsbroschüren. Diese sind ebenfalls auf der Kampagnen-Website unter „Materialien“ zu finden.

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