Schweinegrippe

Impfbereitschaft sinkt drastisch

, Uhr

Kurz vor dem Start der bundesweiten Impfaktion gegen die Schweinegrippe am kommenden Montag ist die Impfbereitschaft in Deutschland nach einer Emnid-Umfrage drastisch gesunken. Wollten sich im Juli noch rund 51 Prozent impfen lassen, sind es jetzt nur noch 13 Prozent, ergab eine Umfrage für den Nachrichtensender N24. Rund zwei Drittel Prozent der Männer und Frauen schließen eine Impfung danach sogar ganz aus. 20 Prozent haben sich noch nicht entschieden.

Viele Befragte glauben nicht, dass eine Impfung notwendig ist: 85 Prozent halten die Warnungen vor der Schweinegrippe für übertrieben. „Viele ziehen ihre Schlüsse aus der früheren Diskussion um die Vogelgrippe. Auch damals wurde die Gefahr beschworen, ohne dass etwas passierte. Viele glauben, dies könne auch jetzt so sein“, sagte Emnid-Geschäftsführer Klaus-Peter Schöppner. Für die Umfrage wurden laut Emnid etwa 1000 Menschen befragt.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Mehr zum Thema
„Der heißgeliebte Datenschutz ist dahin“
Auf einer eGK: 14 Verordnungen von drei Patienten
Nahrungsergänzungsmittel
Aronia+ Pro Immun kommt direkt
Mehr aus Ressort
Apotheke setzt auf idividuelle Beratung
Initiativbewerbungen dank pDL

APOTHEKE ADHOC Debatte