Moderna kann seinen Corona-Impfstoff weitere vier Jahre in Europa vertreiben. Der Konzern hat im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag für die Belieferung der EU sowie Norwegen und Nord-Mazedonien mit seinem mRNA-Impfstoff erhalten.
Gemäß der Vereinbarung kann Moderna seinen Covid-Impfstoff in mehreren Verabreichungsformen, unter anderem als Fertigspritze, anbieten. Letztere ist die bevorzugte Produktvariante, da sie das Risiko von Verabreichungsfehlern verringern und Zeit sparen kann.
Die Vielfalt des Angebots und die Verfügbarkeit von Impfstoffformaten wie Fertigspritzen seien essenziell, um die Impfraten zu erhöhen und die Effizienz von Impfkampagnen zu verbessern, erklärt Chantal Friebertshäuser, Senior Vice President, General Manager Europe & Middle-East.
Im September 2024 hatte die EU-Kommission die Marktzulassung einer aktualisierten Formulierung des von Moderna entwickelten mRNA-Impfstoffs Spikevax erteilt, der auf die SARS-CoV-2-Variante JN.1 abzielt. Der Impfstoff kann eingesetzt werden ab einem Alter von sechs Monaten.