Pharmakonzerne

Sandoz-Stiftung platziert Novartis-Aktien

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Berlin -

Der zweitgrößte Aktionär von Novartis, die Sandoz-Familienstiftung, hat ein bedeutendes Paket an Aktien des Pharmakonzerns zum Verkauf ins Schaufenster gestellt. Ein Sprecher der „Sandoz-Fondation de Famille“ bestätigte am Dienstagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP entsprechende Medienberichte.

Der Schritt geschehe im Rahmen einer Diversifikationsstrategie, sagte der Sprecher, ohne weiter ins Detail zu gehen. Die Sandoz-Familienstiftung hielt zuletzt laut dem Novartis-Geschäftsbericht einen Anteil von 4,1 Prozent an dem Pharmakonzern.

Die Stiftung ist Aktionärin von Novartis, weil sie historisch mit dem Unternehmen verbunden ist. Die Ursprünge gehen auf die Familie Sandoz zurück, die 1866 das gleichnamige Chemieunternehmen in Basel gründete. Sie ist seit der Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz zur Novartis im Jahr 1996 einer der wichtigsten Aktionäre des Konzerns.

Seit der Abspaltung der Generikasparte sind Novartis und Sandoz getrennt, der Konzern hält allerdings ein Aktienpaket, genauso wie die Sandoz-Stiftung.

Die Stiftung ist vor allem in der Schweiz in mehreren Bereichen tätig. So etwa in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie Hochschulbildung und Forschung. Über die Fondation Edouard et Maurice Sandoz (FEMS) unterstützt sie Künstler und Museen

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