Bilanz

Merck gibt keine Prognose

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Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat 2008 ein Plus bei Umsatz und operativem Ergebnis erzielt, legt jedoch wegen der Wirtschaftskrise für 2009 keine Prognose vor. Der Umsatz habe sich um 7,1 Prozent auf 7,56 Milliarden Euro erhöht. Das operativen Ergebnis stieg um 15,9 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Die Dividende soll bei 1,50 Euro pro Aktie liegen.

Wegen des sich vor allem im letzten Quartal abzeichnenden Nachfragerückgangs in der Chemiesparte schließt Merck Kurzarbeit am Firmensitz Darmstadt und am Standort Gernsheim nicht mehr aus. „Seit November sahen wir uns mit Nachfragerückgängen und sogar Stornierungen im Geschäft mit Flüssigkristallen konfrontiert“, sagte Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung der im DAX notierten Merck KgaA am Mittwoch bei Vorlage der Bilanz.

Wie viele Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen wären, wurde zunächst nicht bekannt. Merck hatte im Dezember die Produktionsdrosselung an den beiden Hauptstandorten bekanntgegeben. In dem nach Umsatz innerhalb des Konzerns kleineren Chemiegeschäft verbuchte Merck 2008 einen Umsatzrückgang um 1,3 Prozent auf 2,123 Milliarden Euro.

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