Neues Produktionsgebäude

Klenk baut an

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Berlin -

Beim Rohstofflieferanten Klenk wird angebaut. Die Produktionsräume des Familienunternehmens mit Sitz im fränkischen Schwebheim sind zu klein geworden. Geplant ist eine Verdopplung der Fläche der Produktionsstätte im nahe gelegenen Gewerbegebiet Röthlein.

Anfang Juli wurde mit der Erweiterung der Produktion begonnen. Der Neubau soll rund 1000 Quadratmeter groß werden. Dafür investiert der Mittelständler einen Millionenbetrag. „Wir sind einer der Hauptlieferanten für geprüfte pflanzliche Rohstoffe der Phytopharmaindustrie. Der Ausbau ist notwendig, weil die bisherige Produktionsstätte der steigenden Nachfrage nicht mehr gewachsen ist“, sagt Geschäftsführer Stefan Oehler.

Mit dem Anbau würden die Fertigungswege und -abläufe weiter optimiert und Transportwege reduziert“, sagt Heinrich Klenk Junior, der das Unternehmen in der dritten Generation leitet. In den Räumen werden vier neue Produktionsanlagen montiert und zwei zusätzliche Bereitstellungsräume in Betrieb genommen. Die Inbetriebnahme der Produktionsstätte ist für den Sommer 2020 geplant.

In Schwebheim selbst befindet sich ein weiterer, älterer Produktionsstandort. Dort sind auch Labor- und Büroräume untergebracht. Klenk beschafft, analysiert und verarbeitet pflanzliche Rohstoffe für Kunden aus der Pharma-, Lebensmittel- und Futtermittelindustrie. Das 1923 gegründete Unternehmen verfügt über rund 30 Standardzulassungen für die direkte Abgabe von Drogen in 250 Gramm Beuteln an Endverbraucher.

Der Familienbetrieb mit rund 110 Mitarbeitern erwirtschaftet den Großteil des Umsatzes mit Heilkräutern und pflanzlichen Rohstoffen für die Industrie wie Phytopharma-, Extrakt- und Futtermittelhersteller. In den vergangenen Jahren wurde die Produktentwicklung verstärkt und beispielsweise neue Teesorten in die Apotheken gebracht.

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