Bei Sanicare wird das Management weiter ausgebaut. Als neuer Finanzchef soll Robert Kosobucki die Wachstums- und M&A-Strategie der Versandapotheke begleiten.
Kosobucki ist Mitgründer des Lieferdienstes „Bringoo“; als CFO sammelte er dort Erfahrung im Bereich Mergers & Acquisitions sowie Unternehmensfinanzierung. Hier hatte der 31-Jährige auch mit Marcus Diekmann zusammengearbeitet, der Anfang des Jahres bei Sanicare als Chief Strategy, Digital & eCommerce Officer an Bord geholt wurde.
Durch die neu geschaffenen Position wollen die beiden Sanicare-Chefs Christoph Bertram und Heinrich Meyer nun auch die Finanz- und Expansionsstrategie stärken und einen Fokus auf die Kapitalplanung setzen, um die Marktchancen optimal zu nutzen.
„Wir besitzen viel Know-how und Erfahrung in unserem Markt. Mit Robert bekommen wir nun zusätzliche Expertise aus Wachstumsbranchen wie eFood und Smart Logistics, die uns helfen werden, unsere Prozesse weiter zu optimieren und unser Wachstum strategisch voranzutreiben“, so Bertram. Meyer fügt hinzu: „Mit seiner Finanz- und Logistikexpertise ergänzt Robert unser Team ideal – insbesondere beim Aufbau einer noch stärkeren Data-Driven-Kultur und bei der strategischen Weiterentwicklung unserer M&A-Prozesse.“
Kosobucki sieht bei Sanicare die Chance, in einem hochdynamischen Marktumfeld tätig zu werden. „Durch meine frühere Zusammenarbeit mit Marcus Diekmann bei Bringoo kenne ich seine strategische Denkweise und seinen unternehmerischen Ansatz – umso mehr freue ich mich darauf, gemeinsam mit einem starken Team nachhaltiges Wachstum zu gestalten.“
Vor seiner Tätigkeit für das Start-up war er im Business Development bei „Flaschenpost“ tätig; seine erste berufliche Station war bei DHL Consulting, wo er unter anderem für ein M&A-Projekt verantwortlich war, bei dem der Online-Supermarkt „Allyouneedfresh“ in die Logistikstruktur von DHL integriert wurde.
Sanicare zählt mit einem Umsatz von 90 Millionen Euro zu den führenden Versandapotheken. Geführt wird der Betrieb durch die BS-Apotheken OHG; wie bei anderen Versendern hierzulande ist der eigentliche Apothekenbetrieb eingebettet in ein Netzwerk verschiedener Kapitalgesellschaften, über die beispielsweise der Einkauf abgewickelt wird oder die etwa die Markenrechte oder die Domain gehalten wird.