Zyprexa

Eli Lilly zahlt Abfindung

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Im Streit um das Neuroleptikum Zyprexa zahlt der US-amerikanische Pharmakonzern Eli Lilly eine Abfindung an den Bundesstaat Alaska in Höhe von 15 Millionen US-Dollar. Darauf haben sich das Unternehmen und der klagende Bundesstaat am Mittwoch geeinigt, um den bereits seit zwei Jahren dauernden Rechtsstreit beizulegen. Das Verfahren hatte Anfang März dieses Jahres begonnen. Im Zuge der Einigung muss Eli Lilly kein Schuldeingeständnis abgeben.

Das Unternehmen war beschuldigt worden, bei der Umwerbung des Blockbusters Nebenwirkungen absichtlich verschwiegen zu haben. So kann es bei der Einnahme des Präparates mit dem Wirkstoff Olanzapin zur Gewichtszunahme und zu hohen Blutzuckerspiegeln kommen.

Das Arzneimittel zur Behandlung der Schizophrenie wurde 1996 von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA in den USA zugelassen. Mittlerweile ist es in mehr als 80 Ländern erhältlich. Nach Angaben von Eli Lilly wurden mehr als 23 Millionen Patienten weltweit mit dem Präparat behandelt. Wie US-amerikanische Medien berichten, machte der Konzern mit Zyprexa im vergangenen Jahr 4,76 Milliarden US-Dollar, davon allein 2,24 Milliarden US-Dollar in den USA.

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