Berlin - Bolivien meldet den schwersten Ausbruch von Dengue-Fieber seit 22 Jahren. Mehr als 7000 Menschen haben sich offiziellen Angaben zufolge bereits mit dem Erreger infiziert, fünf Menschen fielen dem Virus zum Opfer. Die Epidemie ist im tropischen Tiefland ausgebrochen, am schwersten betroffen ist die Region Santa Cruz im Osten des Landes. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen.
Die Gesundheitsversorgung ist Medienberichten vollkommen überlastet. Patienten, deren Zustand noch nicht kritisch ist, müssen von den Ärzten abgewiesen werden. Jetzt sollen Soldaten bei der Versorgung der Bevölkerung helfen. Bolivien gehört zu den ärmsten Ländern Südamerikas.
Dengue wird über Stechmücken übertragen und ist besonders für kleine Kinder gefährlich. Die Symptome ähneln einer schweren Grippe, einen Impfstoff gibt es bislang nicht. Insektenschutzmittel und Moskitonetze bieten den einzig wirkungsvollen Schutz.
APOTHEKE ADHOC, Freitag, 06. Februar 2009, 11:53 Uhr
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