zoom 14 Zuschläge: Ratiopharm-Chef Oliver Windholz ist mit dem Abschneiden bei den Rabattverträgen der DAK zufrieden. Foto: Ratiopharm

14 Zuschläge: Ratiopharm-Chef Oliver Windholz ist mit dem Abschneiden bei den Rabattverträgen der DAK zufrieden. Foto: Ratiopharm

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POLITIK

Rabattvertraege RABATTVERTRäGE

Ratiopharm erobert DAK

Berlin  -  Der Ulmer Generikahersteller Ratiopharm hat bei der Ausschreibung der DAK-Rabattverträge nahezu bei allen Wirkstoffen gepunktet. Die DAK, Hanseatischen Krankenkasse, hkk, Hamburg Münchner Krankenkasse und der IKK Hamburg hatten gemeinsam 18 Wirkstoffe ausgeschrieben. Auf 16 Gebote erhielt Ratiopharm nach eigenen Angaben 14 Zuschläge. Die Verträge gelten für zwei Jahre und sollen am 1. Mai in Kraft treten. Pro Wirkstoff sollen je drei Hersteller einen Zuschlag erhalten.

Ratiopharm-Chef Oliver Windholz ist mit dem Abschneiden zufrieden: „Auf Grundlage der beabsichtigten Zuschläge ist sowohl für Ratiopharm als auch für die gesamte Unternehmensgruppe mit einem deutlichen Umsatzwachstum in diesem Marktsegment zu rechnen.“ Nach der verkorksten Bewerbung um die Rabattverträge der AOK kann Ratiopharm die Abschlüsse bei DAK & Co. gut gebrauchen, auch im Hinblick auf den anstehenden Verkauf.

Die Kassen hatten im November 2008 die Wirkstoffe Fentanyl, Risperidon, Amitriptylin, Atenolol, Bisoprolol, Carvedilol, Citalopram, Clozapin, Doxepin, Gabapentin, Levodopa/Carbidopa, Lorazepam, Metoprololsuccinat, Metoprololtartrat, Mirtazapin, Opipramol, Sotalol und Trimipramin ausgeschrieben. Zu den Ergebnissen der Ausschreibung wollte sich die DAK gegenüber APOTHEKE ADHOC nicht äußern.

Alexander Müller, Mittwoch, 04. März 2009, 15:17 Uhr

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