Berlin - Die Rabattverträge von Spectrum K sind unter Dach und Fach: Das BKK-Gemeinschaftsunternehmen hat am Freitag die Zuschläge über die restlichen 14 Fachlose erteilt. Bei jeweils vier Herstellern pro Wirkstoff haben sich nach Informationen von APOTHEKE ADHOC erneut die Torrent-Tochter Heunet sowie Stada/Aliud bei den meisten Fachlosen durchgesetzt.
Heunet hat demnach auf sieben weiteren Fachlosen gepunktet, darunter den bedeutenden Wirkstoffen Omeprazol und Metoprolol. Das Schwesterunternehmen Heumann hat ein weiteres Los gewonnen. Über beide Unternehmen hat der indische Mutterkonzern Torrent damit 44 Zuschläge bei der Ausschreibung erhalten.
Die Stada-Tochter Aliud hat ebenfalls sieben neue Lose geholt, insgesamt damit 35. Stada selbst bringt es mit vier weiteren Zuschlägen jetzt auf 22 Lose. Die Hexal-Tochter 1A-Pharma ist jetzt mit insgesamt 25 Losen vertreten, Ratiopharm hat 13. Davor liegen noch Winthrop (17), Betapharm (16), Basics (13).
Damit sind die Hersteller über die Vergabe aller 54 Wirkstoffe in 79 Fachlosen informiert. Die Verträge der 80 zusammengeschlossenen Kassen sollen im März starten. Bis zu vier Hersteller haben einen Zuschlag pro Los erhalten, unter denen die Apotheker – anders als zunächst von Spectrum K vorgesehen – frei aussuchen dürfen.
Die Unternehmen mussten bei der Ausschreibung gemäß einer Mengenstaffelung mehrere Gebote abgeben – der tatsächlich zu gewährende Rabatt richtet sich dann nach den Absätzen des Herstellers.
Alexander Müller, Montag, 09. November 2009, 13:19 Uhr
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